Afton, Vinita – Smalltown Oklahoma

Weiter geht‘s erstmal mit einem kleinen Umweg. Schuld daran ist wieder so ein altes Alignment. Dazu verlassen wir Miami nicht auf dem Highway 69 – das zwar auch die 66, aber erst ab 1937. Vorher schauen wir uns noch einen kleinen Pre1937 Abschnitt an, und dazu müssen wir auf die 125 Richtung Süden. Achtung die 125 macht an der Ecke mit der 20th Avenue einen scharfen 90 Grad Knick nach links. Wir fahren aber weiter geradeaus, jetzt heißt die Straße East Street SW. Weiter bis zur East 130 Road, dort rechts abbiegen. Hier befinden wir uns auf dem sogenannten 9 Foot Highway, ein Stück der Route 66 aus den frühen Jahren. Die Strecke ist nur teilweise asphaltiert, ein bisschen rough, aber nur ein bisschen. An einer Ecke steht ein Historic Marker, der belegt, dass es sich um ein Original Stück der 66 handelt, das bis 1937 in Betrieb war.

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Quapaw, Commerce, Miami – First Oklahoma Miles

Willkommen in Oklahoma, dem vierten Bundesstaat auf unserer Route 66 Reise. Indianerland, Dust Bowl, Tornados und über 400 Meilen Route 66. Oklahoma ist das Kernland der 66, und der eigentliche Geburtsort, denn der „Vater“ der 66, Cyrus Avery, ist ein Geschäftsmann aus Tulsa. Zwar nimmt Springfield, Missouri den Titel der „Geburtsstadt der 66“ für sich in Anspruch, weil dort die entscheidende Versammlung zum Bau der Straße stattfindet, doch da Avery in Tulsa lebt, wird der Bau des Highways von Oklahoma aus geplant und geleitet.

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In den 1930er Jahren erlangt die Route 66 große Bedeutung für die Farmer Oklahomas, denn sie ist für die von den enormen Staub-und Sandstürmen jener Zeit betroffenen Betriebe die einzige Hoffnung – der Weg nach Westen, nach Kalifornien, dem gelobten Land im goldenen Westen, der ihnen fruchtbare Böden und ein besseres Leben verspricht.

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Galena, Riverton, Baxter Springs – Cutting the Corner

Ganze 13 Meilen lang ist die Route 66 in Kansas. Klein, aber fein, könnte man sagen, zumindest, was die Originalität betrifft. Der Old 66 Boulevard, auf den wir ja gerade abgebogen sind, ist eine einfache, längst in die Jahre gekommene Landstraße. Ohne Mittel-und Seitenmarkierung, grauer Asphalt, gezeichnet von den Reifenspuren unzähliger Vehikel. Es gibt übrigens keine Interstate in Kansas. Normale Highways, Landstraßen eben, so wie die Route 66 es einmal war und hier in Kansas immer noch ist. Typisch auch die Stateline: Nur ein unauffälliger weißer Strich auf der der Straße, der inzwischen verblasst sein dürfte. Kein Schild, nichts. Nicht einmal ein „Welcome to Kansas“ oder „Welcome to the Sunflower State“. Ersatzweise steht ein „Welcome to Galena – A Happy Place“ am Straßenrand. „Happy“? Heute vielleicht …

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Carterville, Joplin – Entering Tornado Alley

Wir sagen Good Bye zum Boots Court in Carthage, wenden uns für zwei Blocks auf der Garrison nach Süden, biegen dann links ab auf die Oak Street, der wir ein Stück folgen bis zur Überquerung der US71/I-49. Kurz danach geht‘s links auf den Old 66 Blvd. Dies ist die exakte Straßenführung der Route 66 in Carthage. Es geht noch einmal vorbei am 66 Drive -In-Theatre und wir erreichen Brooklyn Heights. Hier geht‘s über die Kreuzung mit der 171 und wir kommen nach Carterville. An der Pine Street bitte scharf links (über die Bahnschienen) bis zur Main Street in Downtown. An der Ecke befindet sich das 66 Carterville Cafe.

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Spencer, Carthage – Motel Nostalgia

Wir verlassen Paris Springs und fahren weiter westwärts bis nach Spencer. Nach einigen Minuten überqueren wir den Turnback Creek auf einer sogenannten „Pony Bridge“ aus dem Jahr 1923.

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Wir sind immer noch auf der 266, die sich nach der Kreuzung mit der 96 als Missouri N fortsetzt. Achtung: hier unbedingt auf die N fahren, also geradeaus, nicht auf die 96. Denn wir wollen ja ein weiteres Highlight nicht verpassen. Dies ist wieder so ein kurzes Stück eines alten 66 Alignments.

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Springfield, MO – The Birth Place

In Marshfield führt uns der West Hubble Drive – die 66 ist hier nach dem bekanntesten Sohn der Stadt benannt – kurz auf den Highway 38. Hier ein Stück nach Norden und dann gleich wieder links abbiegen auf den Highway OO – kein Scherz – das ist jetzt wieder die 66. Sie verläuft nun immer an der I-44 entlang in Richtung Springfield. Unterwegs passieren wir noch Strafford, wo wer will, im örtlichen Safari Park auf die Pirsch gehen kann.

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St. Robert – Buckhorn – Lebanon – Marshfield – A Relaxed Drive Through The Countryside

Unser nächstes Ziel ist also Lebanon. Doch vorher passieren wir noch ein paar weitere kleinere Orte, in denen es das ein oder andere zu sehen gibt.

Die Route 66, die in diesem Abschnitt Highway Z heißt, verläuft für ein paar Meilen südlich, aber immer noch parallel zur I-44. Wir erreichen St. Robert. Hier kreuzt die 66 die Interstate und führt direkt durch den Ort, der aber nichts Besonderes zu bieten hat.
Weiter geht es durch Waynesville (ebenfalls nichts Dolles) – inzwischen heißt die Straße BL44 und Highway 1, wobei sie auch mit Old Route 66 beschildert ist, was uns ja überhaupt nicht verwirrt, wir kennen uns ja mittlerweile aus mit diesen Beschilderungen – bis nach Buckhorn, was nun wiederum ein Stadtteil von Waynesville zu schein scheint. Da steht so ein Riesen Bowling Pin der Gegend herum, direkt neben dem Reklameschild für den Adult Super Store. Ein Schelm, der Böses dabei denkt …

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Fanning, St. James, Arlington, Devils Elbow – Rockin‘ Route 66

An der 66 gibt‘s ja so manches Gigantisches zu sehen. Die Muffler Men haben wir schon kennen gelernt, als nächstes begegnet uns der Worlds Largest Rockin´Chair. Nur ein paar Meilen, nachdem wir Cuba verlassen haben, erreichen wir Fanning. Und dort steht das gute Stück auf der rechten Seite. Wirklich nicht zu übersehen. 66 Kitsch? Ja vielleicht, aber sei‘s drum. Angehalten wird trotzdem.

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