„A Matter of Time – Route 66 through the Lens of Change“

Wenn man sich über Jahre so intensiv mit der Route 66 und der Fotografie befasst hat, wie wir das getan haben, liegt es eigentlich nahe, daraus einen Bildband zu machen. Die Idee hatte uns schon seit längerer Zeit beschäftigt. Im Mai 2015 lernten wir in Amarillo, Texas anlässlich einer Route 66 Reise unseren amerikanischen Freund Nick Gerlich kennen, der die Route 66 wie kaum ein anderer zu seinem Lebensinhalt gemacht hat. Er war sofort bereit, die Textbeiträge zu liefern. Wer könnte besser geeignet sein, dem Leser die „Mother Road“ in all ihren Facetten nahe zu bringen, als er? An anderer Stelle in diesem Blog haben wir ausführlich über unsere Exkursionen mit ihm entlang der Route 66 berichtet. Bei diesen Gelegenheiten und weiteren Reisen sind tausende von Fotos entstanden. Ellen hat die Straße fotografisch dokumentiert und die Route 66 zur Hauptdarstellerin dieser Dokumentation gemacht.

174 ihrer schwarz-weiß Fotografien zeigen die Landschaften, die Bauwerke, die Städte, Motels und Tankstellen, Verfall und Wiederbelebtes, Bekanntes und Unbekanntes – kurz alles, was die Route 66 ausmacht. Nick’s Texte beleuchten die Hintergründe und die Geschichte der Straße von den Anfängen bis heute in ausführlichen Essays zu den gezeigten Fotografien.

„A Matter of Time – Route 66 through the Lens of Change“ ist Bestandteil der Reihe „The Charles M. Russell Center Series of Art & Photography of the American West“ und wird im Oktober 2019 im Verlag University of Oklahoma Press erscheinen.

272 Seiten, 174 schwarz-weiß Fotos, englischer Text.

Vorbestellungen sind über die Website des Verlages oder auch über Amazon bereits möglich.

Hier die links zum Buch:

 A Matter of Time – OU Press

Amazon – A Matter of Time

We have spent so much time taking a close photographic look at Route 66 over the past years, that a photography book seemed like a logical step. We had the idea for quite some time. On our 66 trip in May 2015, we met our American friend Nick Gerlich, a Route 66 historian and enthusiast, in Amarillo, Texas. He is the perfect project partner and immediately got on board to write the texts to go with the images. In this blog, we have written all about our travels with Nick along the Mother Road. Ellen has extensively documented the road photographically on these trips and made Route 66 the main character of all her images.

The forthcoming book features 174 of her black and white photographs, portraying landscapes, buildings, cities and small towns, motels and gas stations, decay and revival, familiar and unknown – everything Route 66 is about. Nick’s texts give the reader the background and history of the road from its beginnings to today in detailed essays.

„A Matter of Time: Route 66 Through the Lens of Change“ is part of the series „The Charles M. Russell Center Series of Art and Photography of the American West“ and will be released by the University of Oklahoma Press in October 2019.

272 pages, 174 black and white photos, English text.

Pre-orders are available on the OU Press website or Amazon. See above links.

 

Matter of Time cover

 

Ellen und Nick-Route 66 Ausstellung 2016

 

 

News from Wilmington

Aus Wilmington, Illinois gibt es Neues zu berichten. Wir hatten zu Anfang des Threads im entsprechenden Kapitel geschrieben, dass das Launching Pad verkauft wurde. Das hat sich nicht als korrekt erwiesen, jedenfalls damals nicht. Offensichtlich eine Fehlinformation. Inzwischen allerdings ist es tatsächlich verkauft worden und zwar genau zu der Zeit unserer letzten Route 66 Reise.

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Experiencing Joliet

Where are the Blues Brothers? – so haben wir das Kapitel über Joliet überschrieben. Hatte ja auch seine Berechtigung. Damals standen sie nicht auf dem Dach von Reach & Creamy, wo sie eigentlich hingehören. Nun sind sie wieder da. Bevor wir sie besuchen, noch ein paar Bilder aus der Stadt. Es gibt auch hier Murals, wen verwundert das? Dieses hier findet ihr an der Ecke NChicago/Jackson Street. Parken ist übrigens fast überall problemlos.

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Cajon Pass, San Bernardino, Rialto, Fontana, Rancho Cucamonga, Azusa, Monrovia – LA Suburbs

In Victorville sind wir am Exit 150 auf die I-15 South gefahren. Nach neun Meilen, am Exit 141 kann man die Interstate verlassen und einen Besuch im Outpost Cafe einlegen. Da das Café Teil einer großen Rastanlage ist, gibt es romantischere Plätze für die Lunchpause, aber wenn man mal drin ist, sieht es ganz ordentlich und 66-mäßig aus.

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Helendale, Oro Grande, Victorville – We Almost Made It

Kurz hinter Barstow schwenkt die Route 66 in südwestliche Richtung. Wir passieren Lenwood. Die folgenden Meilen bis Helendale und Oro Grande stellen ein sehr ursprüngliches Stück Route 66 dar. Allerdings sind fast alle Gebäude und Geschäfte, die einst von der 66 profitierten, entweder ganz verschwunden oder präsentieren sich in den unterschiedlichsten Stadien des Verfalls. Man könnte dieses Stück 66 fast als langweilig bezeichnen, verläuft es doch durch eine eher karge und nicht sehr abwechslungsreiche Wüstenlandschaft. Aber bald haben wir’s geschafft.

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Daggett, Barstow – Stay Away From The Interstate

Hinter Newberry Springs unterquert die Route 66 die Interstate und nimmt als National Trail Highway Kurs auf Daggett.

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Daggetts ehemalige Bedeutung hängt mit den vielen Silber – und Boraxminen in dieser Gegend zusammen. Das Städtchen mausert sich zum Zentrum für Minenbedarf und versorgt vor allem die Arbeiter in den nahegelegenen Calico Mountains. Aber auch bis zum Death Valley reichen die Geschäftsbeziehungen von Daggett aus. Das geht bis ins frühe 20. Jahrhundert so. Einige der Gebäude aus jener Zeit säumen heute noch die Straßen u.a. das Stone Hotel. Zu den Gästen des um 1870 erbauten Hotels zählen so unterschiedliche Typen wie John Muir und Wyatt Earp.

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Newberry Springs – What A Movie Location!

Ab Ludlow eröffnen sich wieder zwei Möglichkeiten der 66 nach Westen zu folgen. Die erste – und empfehlenswertere – führt über die Interstate, der wir bis zum Exit 33 (Hector Road) folgen. Dort bitte rausfahren, die I-40 unterqueren (links) und rechts auf den National Trails Highway, der die Route 66 ist, einbiegen. Die Straße führt vorbei an einigen Überbleibseln auf der linken Seite, ehemalige Mobile Homes, ein alter Camper (Vorher-Nachher Fotos), die eigentlich nur noch aus Schrott bestehen, geradewegs nach Newberry Springs, unserem nächsten Must Stop.

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Bagdad, Siberia, Ludlow – Mojave Ghosts

Die 66 überquert am Ortsende von Amboy die Eisenbahnlinie, so dass wir die Güterzüge, die hier ja fast laufend durch die Wüste rattern, jetzt zur Rechten haben. Vorbei geht‘s am Amboy Crater, einem auffälligen Vulkankegel, zu unserem nächsten Stopp: Bagdad. Nanu, werden sich viele fragen, hier ist ja gar nix. Stimmt, es ist nichts mehr übrig vom alten Bagdad an der Route 66.

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Ein einzeln stehender Baum markiert die Stelle, an der einstmals eine kleine Siedlung existierte. Übrigens die Heimat des eigentlichen, ursprünglichen Bagdad Cafe, auf das wir später zurückkommen werden. Heute ist Bagdad nicht mehr als ein Name auf einer ausgebleichten Landkarte.

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