Towanda, Funks Grove, Atlanta – Down the Red Carpet

Alljährlich findet in Illinois zwischen Joliet und Towanda an der Route 66 das Red Carpet Corridor Festival statt. http://www.il66redcarpetcorridor.org/ Wir sind eher zufällig zu dieser Zeit dort. So mancher Oldtimer begegnet uns auf dem Highway, die Gelegenheit, die teilweise super gepflegten Automobile aus vergangenen Zeiten auszufahren, wird natürlich genutzt.

Von Lexington aus führt die Historic 66 weiter nach Südwesten, teilweise direkt neben der Interstate her. Towanda ist unsere nächste Station. Unterwegs herrscht ländliche Idylle, ein weißgestrichener Barn, Felder, Wiesen.

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Pontiac – A Friendly Town On 66

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Von Odell aus ist es nicht mehr weit bis Pontiac. In einer guten Viertelstunde kann man dort sein, so man nicht unterwegs noch ein paar „Road Pics“ von der 66 machen möchte. Zuerst verläuft die 66, wie so oft, direkt neben der Interstate, hinter Cayuga trennen sich die beiden Straßen und ein paar Minuten später ist man schon in Pontiac. Nein, die Stadt ist nicht nach der Automarke benannt. Und nein, die Automarke ist nicht nach der Stadt benannt. Schuld ist der alte Häuptling der Indianer, genauer gesagt Chief Pontiac, seines Zeichens ein Native vom Stamme der Ottawa. Der legte sich dereinst heftig mit den britischen Landräubern an, die er mit seiner Horde mächtig verprügelte und um ein paar hundert dezimierte. Das war so um 1763 herum. Somit ging Häuptling Pontiac in die Geschichte Amerikas ein, war recht berühmt und das reichte für Automarke und Kleinstadt in Illinois.

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Gardner, Dwight, Odell – Tankstellen-Nostalgie

Wir fahren weiter auf der Route 66 alias SR53 nach Südwesten und passieren die Orte Godley und Braceville, die man getrost ohne Stopp hinter sich lassen kann. Nächstes Ziel ist das kleine Städtchen Gardner. Hier machen wir eine kleine „Stadtrundfahrt“ mit Stopp am „Street Car Diner“ und dem „2-Cell Jail“ gleich nebenan. Parkraum ist mehr als genügend vorhanden, Gardner ist ziemlich verschlafen. Der Ort ist irgendwie seltsam, es gibt kein richtiges „downtown“, die Straßen sind leer. Gepflegte Rasenflächen rund um die Gebäude und Getreidesilos mitten im Ortskern. Kaum Geschäfte oder Restaurants, wenig Leben.

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Joliet – wo sind die Blues Brothers?

Joliet ist, man mag es kaum glauben, die fünftgrößte Stadt in Illinois. Heute zählt die im Jahre 1834 gegründete Ansiedlung südwestlich von Chicago fast 150.000 Einwohner. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, Straßen, Eisenbahn und Wasserwege tragen zur wirtschaftlichen Bedeutung von Joliet bei. Die Route 66 führt mitten hindurch, genau wie eine andere historische Straße der USA, der Lincoln Highway, der hier den Namen US30 trägt. Dementsprechend ist der Verkehr in Joliet. Auf der 66, die hier SR53 heißt, rollt eine recht ordentliche Blechlawine durch die Stadt. Etwas Geduld beim Überqueren der Straße ist also hilfreich. Bei den beiden Fotos von der Straße haben wir ne Weile auf die Lücke warten müssen.

Und wo sind sie nun? Wo sind die Blues Brothers? Jedenfalls sind sie nicht dort, wo sie eigentlich sein sollten: auf dem Dach der „Rich and Creamy“ Eisdiele, gleich links am Ortseingang. Das geht ja nun gar nicht! „Rich and Creamy“ und der angrenzende „Kicks on 66 Park“ hat immerhin einen schönen Parkplatz, so dass wir die Abwesenheit von Jake und Elwood in Ruhe bestaunen können. Wir beschließen, das aufzuklären und gleichzeitig das Eis auszuprobieren. Die kleine Eisdiele ist geöffnet, was man auf den ersten Blick gar nicht erkennt. Es steht niemand vor dem kleinen Fenster, hinter dem sich der Eisverkäufer verbirgt. Aber Ellen bekommt ihr Eis – und die Auskunft, dass die Blues Brothers „zur Reparatur“ sind und nächste Woche zurück sein sollen, was sich fast vier Wochen später als nicht zutreffend heraus stellt. Die Reparatur hat wohl länger gedauert. Wir wissen auch nicht, ob die beiden Figuren ihren angestammten Platz inzwischen wieder eingenommen haben. Jedenfalls haben wir Fotos von „Rich and Creamy“ OHNE Jake und Elwood auf dem Dach und das ist ja auch mal was Besonderes. Und außerdem werden uns die beiden in Kürze doch noch begegnen.

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Chicago – Where Route 66 begins

Wer in Chicago unter dem „Begin“ – Schild steht, hat also noch 2448 Meilen Route 66 vor sich. Ein gutes Stück Arbeit und je nachdem, wie man es geplant hat, es wird dauern. Manche düsen in 14 Tagen über die Strecke, andere nehmen sich vier Wochen Zeit. Wir empfehlen Letzteres.

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Über Chicago gibt es viel zu sagen oder zu schreiben, es ist so mancher Reiseführer und so manches Fotobuch mit Fakten und Motiven aus der drittgrößten Stadt der USA gefüllt worden. Wir beschränken uns aber auf den Verlauf der Route 66 durch die Innenstadt und die Outskirts. Hier einige Fotos aus dem Umkreis des Startpunktes Adams und Michigan.

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Chicago-Berghoff

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Route 66 – Meile für Meile – Einführung

Wir haben lange überlegt, ob wir hier im Blog ein Kapitel „Route 66 – Mile by Mile“ zusätzlich hinein nehmen sollen. Schließlich haben wir uns dafür entschieden und werden jetzt in unregelmäßigen Abständen die Route 66 von ihrem Ursprung in Chicago bis zum „End of Trail“ in Santa Monica möglichst genau beschreiben. Natürlich können wir nicht für Vollständigkeit garantieren, denn an der 66 gibt es immer wieder Neues (und Altes) zu entdecken. Wir versuchen aber unser Bestes, dem Leser einen weitgehend vollständigen Überblick samt Wegbeschreibungen zu vermitteln. Das Ganze wird mit vielen Fotos illustriert, die oft einen intensiveren Eindruck vermitteln, als das geschriebene Wort. Wir haben dafür die Kategorie „Meile für Meile“ eingerichtet, in der alle Beiträge zu finden sein werden.

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